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Predigten aus 2015, 2014 und 2013:

 

Predigt zum Festgottesdienst 50 Jahre Dienerinnen der Barmherzigen Liebe

Predigt zum Festgottesdienst 50 Jahre Dienerinnen der Barmherzigen Liebe
20.09.2017 St. Rochus Kliniken

Immer, wenn wir die heilige Eucharistie feiern, nimmt uns Jesus Christus geistig bei der Hand und führt uns zu seinem Vater.
Ihm dürfen wir – in der Gemeinschaft der Kirche – danke sagen. 50 Jahre sind die Dienerinnen der Barmherzigen Liebe in unseren St. Rochus Kliniken und in der Pfarrei St. Lambertus.
Liebe Schwestern, Sie sind ein großes Geschenk für uns, wofür es Gott und Ihnen zu danken gilt...

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Predigt zur Verabschiedung von Ehrendomherr Herbert Dewald

Predigt zur Verabschiedung von Ehrendomherr Herbert Dewald
13.1.2017 Friedhof Langenbrücken

Bild PfarrerHerbertDewald002


Liebe Frau Johanna Holler, liebe Verwandte,
verehrte Mitbrüder im geistlichen Dienst, liebe Mitfeiernden!
Wir haben gestern in einem würdigen, bewegenden Gottesdienst in der ansprechenden St. Antoniuskirche in Mannheim – Rheinau Herrn Ehrendomherr Herbert Dewald geistig in unsere Mitte genommen. Eine Vielzahl von Geistlichen war anwesend: darunter auch Herr Weihbischof Rainer Klug.
Der Mannheimer Stadtdekan Karl Jung umriss in seiner Predigt in treffenden Worten das lange und reiche Leben des Priesters Herbert Dewald.
Dem Wunsch des Heimgegangenen entsprechend, stand die Hoffnung, als der innere Motor, als die Triebfeder christlicher Lebensexistenz so ganz im Mittelpunkt...

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Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis A – 2017

Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis A – 2017

Freitag, der 13!
Wissen Sie, was vor zwei Tagen war?
Es war Freitag der 13.!
Hatten Sie da ein mulmiges Gefühl?
Wenn nicht, dann gehören Sie zu den wirklich modernen Menschen, die von Magie, Aberglaube und Esoterik frei sind.
Woher kommt´s?
Vielleicht sind Sie einfach nicht empfänglich für das angeblich „Übersinnliche“.
Vielleicht sind Sie aber auch ein ganz nüchterner Mensch, der sich dem Leben stellt, der sagt: Es kommt, wie es kommen muss.
Es kann aber auch sein, dass da ganz andere Kräfte in Ihnen leben und wirken, eine innere Zuversicht und Standfestigkeit, die sich aus tiefen Wurzeln speist....

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Predigt zu Silvester 2016 / Neujahr 2017

Predigt zu Silvester 2016 / Neujahr 2017

Wie Sand zwischen den Fingern zerrinnt das alte Jahr mit allem was für uns schön, schmerzlich, bedeutungsvoll, belanglos war. Einer aber ist da, der alles in seiner Liebe umfängt: der gütige Gott, dem wir auch das Kommende vertrauensvoll in die Hände legen dürfen. Auf den antiken, griechischen Philosophen Platon geht der Satz zurück: „Panta rei“ Alles ist im Fluss. Nie besser als beim Übertritt zwischen zwei Kalenderjahren können wir diese fundamentale Lebensweisheit und Einsicht innerlich nachvollziehen. Mit wachsendem Alter sehe ich jedoch persönlich das Ende eines alten Jahres und die Stunde „Null“ des Kommenden wenig dramatisch. Die Erfahrung weist uns schlicht und ergreifend hin auf die Brüchigkeit und Vorläufigkeit von so vielem im Leben...

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Predigt von Weihnachten 2016

Predigt von Weihnachten 2016

Weihnachten ist das Fest der Nacht.
In tiefer Verzweiflung ringt das Volk Israel mit seinem Schicksal: warum die Unterdrückung, Bevormundung durch die Römer?
Da öffnet sich der Himmel. Mitten hinein in Angst und Ungerechtigkeit schickt Gott seinen Sohn. Auch und gerade heute erleben wir so manche geistige Nächte: Nächte der Einsamkeit, Nächte des Terrors und der Verzweiflung. Gott überlässt seine geliebte Welt keinem blinden Schicksal. Er lädt uns ein, dass wir mit ihm rechnen, dass wir ihn annehmen und aufnehmen. Möge uns dieser Gottesdienst dabei helfen...

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Predigt Christmette 2016

Predigt Christmette 2016

In einer der großen Tageszeitungen war in der vergangenen Woche ein Bild zu sehen, das mich tief berührte. Zu sehen waren weg gesprengte Betonteile eines Hauses im Osten von Aleppo. Dahinter Berge von Schutt so weit das Auge reicht. Lakonisch, wie abwesend, wie betäubt, sitzt ein etwa zwölfjähriger Junge, angelehnt an eine zerschossene Betonwand. Mutterseelenallein in dieser Wüste des Grauens. In der Hand eine Plastiktüte auf der Teddybären abgebildet sind: im Inneren wohl die einzigen Habseligkeiten, die der Junge retten konnte, was auch immer es sein mag. Seine Kindheit, welche das Bild auf der Tüte verkörpert, ist eh schon längst vorbei...

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Quelle: Rhein Neckar Zeitung - Weihnachtsausgabe 2016

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Predigt 22. Sonntag im Jahreskreis C – 2013

Predigt 22. Sonntag im Jahreskreis C – 2013

 

Immer wieder erweist sich unser Herr Jesus als ein Kenner des Menschen, als ein wahrer Lehrmeister geistig-seelischer Strukturen und Zusammenhänge. Ums Erhöhen und Erniedrigen geht es heute. Ein nicht ganz einfaches Thema, auch und gerade in einer Zeit, in der Durchsetzungsvermögen und Weiterkommen um jeden Preis an der Tagesordnung sind. Wir müssen also schauen, wie wir die Lehre unseres Meisters in einem modernen Sinn umsetzen können...

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Predigt zum Vitusfest 2016

Predigt zum Vitusfest 2016:

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Quelle: Internet


Es gibt Bilder, die Weltgeschichte schreiben. Ich denke da an das Foto von jenem Flüchtlingskind, welches die dramatisch – gefährliche Flucht nicht überlebte, das bei hoher See über Bord ging, und dann mutterseelenallein am Strand lag. Man hat damals in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert, ob ein solches Bild für die Gesellschaft überhaupt zumutbar ist, ob es nicht voyeuristisch jene auf den Plan ruft, die sich am Leid der anderen ergötzen. Das Gesicht dieses Jungen war nicht zu sehen. Es war wie eingegraben in den Sand des Strandes. Bei allen offenen Fragen und Bedenken hatte ich aber den Eindruck, dass gerade dieses Bild zur Nachdenklichkeit und Aufmerksamkeit angeregt...

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Quelle: dpa im Internet

 


 

 

Predigt zu Fronleichnam 2016

Predigt zu Fronleichnam 2016

Das Wort „Hingabe“ ist ein heiliges, unantastbares Wort, bei dem uns eigentlich der Schauer über den Rücken laufen muss. Nicht jede kleine Geste des Alltags, nicht jede selbstverständliche Handreichung des Lebens ist gleich Hingabe. Das bedeutet: mit diesem Wort verbinden wir das ganz Große, zu dem jemand nur aus fast übermenschlicher Liebe fähig ist. Bei Jesus können wir die Haltung der Hingabe erkennen. Ganz fokusiert begegnet sie uns in seinem Leiden und Sterben. Dieses unsagbar Große schauen Christen an, wenn sie Eucharistie feiern. Wir tun es heute mit ganzem Herzen und mit allen Sinnen...

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Predigt zum Dreifaltigkeitsfest 2016

Predigt zum Dreifaltigkeitsfest 2016

Gott offenbart sich in den Schriften des alten und neuen Bundes und weit darüber hinaus. Er offenbart sich, gebiert sich je neu hinein in die Schöpfung, in uns Menschen. Er lässt uns teilhaben an seinem göttlichen Glanz. Darüber dankbar nachzudenken, ist am heutigen Dreifaltigkeitsfest unsere Aufgabe...

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Predigt zu Christi Himmelfahrt  2016

Predigt zu Christi Himmelfahrt  2016

Die christlichen Festtage erschließen sich uns modernen Menschen nicht auf den ersten Blick. Sie brauchen – wie vieles im Christentum – eine theologische Erklärung und eine geistliche Durchdringung. Von außen betrachtet mutet der Begriff „Himmelfahrt“ unaufgeklärt, ja irreführend an. Falsch wäre es, uns Christen zu unterstellen, wir würden bei einem mythologischen Verständnis der Entrückung stehen bleiben, wie uns dies beispielsweise das Alte Testament bei der Himmelfahrt des Elias schildert...

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Predigt zu Pfingsten 2016

Predigt zu Pfingsten 2016

50 Tage sind seit dem Osterereignis vergangen. Pfingsten ist ein Neuanfang, ein Aufbruch. Die Jüngerinnen und Jünger legen alle Frucht ab. Sie lassen sich senden in alle Welt. Von der Kraft dieses Anfangs zehren wir bis auf den heutigen Tag. Vieles hat in den 2000 Jahren unserer Geschichte den Glanz des Anfangs geschwächt. Der Anspruch jedoch bleibt. Und die Zusage an die Kirche heute: Empfangt den Heiligen Geist...

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Predigten zum Ostersonntag 2016

Predigten zum Ostersonntag 2016

Wenn wir heute Ostern feiern, dann ist das mehr als ein Ritual. Es ist Zeichen unserer wachsamen Gläubigkeit, die uns sagt: Christus ist wahrhaft erstanden vom Tod. Dieser Glaube ist so verletzlich, wie das kleine, unscheinbare Licht der Osterkerze, das gestern Abend in seiner tiefen Symbolkraft in die dunkle Kirche herein getragen wurde. Möge der Glaube an den lebendigen Christus uns in der Tiefe der Seele erfassen, wenn wir uns jetzt hinein geben in die Schönheit dieser Liturgie: in Sprache, Symbol und Musik...

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Predigt zum Karfreitag 2016

Predigt zum Karfreitag 2016

AdalbergGraf von Neipperg

Quelle: Wikipedia

Jahr für Jahr sitzen wir hier zusammen, tauchen ein in eine ganz große Liturgie, werden erschüttert und zugleich in Bann gezogen von der grausamen, wie abgeklärt hoheitlichen Passionsgeschichte des Johannes. Beim Hören, Mitgehen, stehen uns viele leidvolle Bilder, Ereignisse, Lebensgeschichten aus unseren Tagen, aus dem Heute vor Augen. Die eigenen, und die der anderen. Massiv, wie ein Felsbrocken, steht gerade am heutigen Tag die Frage nach der Berechtigung oder gar dem Sinn des Leides vor uns. Während andere sich so gut wie nie im Leben mit dieser größten Hürde, mit dieser Kardinalsfrage des Daseins befassen, stellen wir uns mutig, - Jahr für Jahr – geistig an den Rand eines Abgrundes. Wir suchen nach Erklärungen, ringen nach einer Antwort...

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Predigt zum Gründonnerstag 2016

Predigt zum Gründonnerstag 2016

Zu einem Gottesdienst mit ganz großer Strahlkraft sind wir heute Abend zusammen gekommen. Jesus selber nimmt uns bei der Hand und bittet uns an seinem Tisch Platz zu nehmen. Die Unmittelbarkeit seiner Lebendigkeit, seines Gegenwärtigseins, erschüttet und beglückt. Möge er, der Herr, heute Abend wieder unser Herz erreichen...

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Abschied von Frau Pfarrerin Dorothea Frank

Worte der Anerkennung und des Abschieds von Frau Pfarrerin Dorothea Frank am 24.01. 2016

Epiphanie1997
Epiphaniefest 1997  Foto: O.Meid


Liebe Kollegin und Freundin Dorothea Frank,
als Du mir Dein Vorhaben, den Dienst in Bad Schönborn – Kronau zu beenden, anvertraut hast, da war das für mich ein Schock. Ich ging davon aus, dass wir etwa zeitgleich und an gleichem Ort den Ruhestand antreten würden. Bis man eine solch schwerwiegende Entscheidung trifft, muss man lange in sich hinein horchen, ins Gebet gehen, mit engen Vertrauten reden. Denn jeder Abschied, jeder Neuanfang kostet unendlich viel Kraft, viele Schmerzen, welche man wohl noch gar nicht einschätzen kann, in dem Augenblick, wo man die Entscheidung trifft. Jetzt im Augenblick bist Du in der Phase des Schmerzes. Ja, - wir sterben im Leben viele Tode. Das ist eine Erfahrung, die in unser aller Leben eingreift...

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Predigt 2. So. im Jahreskreis C 2016

Predigt 2. So. im Jahreskreis C 2016

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Der neogotische Hochaltar der Mingolsheimer Pfarrkirche ist eine Schöpfung
der Kunstwerkstätte Mezger in Überlingen am Bodensee.
Die Übereinstimmung der Darstellung mit dem „Krug von Kana“ auf der Insel Reichenau ist unübersehbar.
Offenbar war der Krug zur Entstehungszeit des Altares auch in Überlingen bekannt.      
Foto: W.Kesenheimer           (Bild vergrößern)

 

Jesus offenbart sich vor den Menschen. Bei einer Hochzeit erkennt er die Not. „Leere Krüge“ gibt es heute mehr als genug: Mangel an Zuwendung, Kraftlosigkeit, Schwäche, - einfach das Wissen, dass man ganz unten ist. Jesus wirkt auch heute an uns das Wunder. Wir müssen ihm nur unser Leben hinhalten und ihn um die Hilfe, - die Verwandlung bitten. Born out – nennt man jenes Krankheitsbild, wenn nichts mehr geht, wenn bei Menschen die Batterie leer gelaufen ist...

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Die Schatzkammer des Münsters Mittelzell auf der Insel Reichenau
Beherbergt als große Kostbarkeit einen  „Krug von Kana“.
Dieser soll im Jahr 908 von dem griechischen Mönch Symeon
Auf die Insel gebracht worden sein.
Foto: W.Kesenheimer         (Bild vergrößern)

 


 

 

Predigt zu Silvester 2015 / Neujahr 2016

Predigt zu Silvester 2015 / Neujahr 2016

Wie Sand zwischen den Fingern zerrinnt das alte Jahr mit allem, was für uns schön, schmerzlich, bedeutungsvoll, belanglos war.
Einer aber ist da, der alles in seiner Liebe umfängt, der gütige Gott, dem wir auch das Kommende vertrauensvoll in die Hände legen dürfen.
Man wird den Eindruck nicht los, dass sich vieles in der Geschichte der Menschheit widerholt...

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Predigten zum Fest der hl. Familie 2015

Predigten zum Fest der hl. Familie 2015

Heute, am Fest der heiligen  Familie, wird uns bewusst, dass Jesus wirklich alles mit uns geteilt hat: Freud und Leid, die Unfertigkeit und Bedürftigkeit des Lebens. So können wir sagen: Jesus ist am tatsächlichen Leben nicht vorbei gegangen. Das ist äußerst tröstlich. Es macht uns Mut, Leben zu gestalten, anzunehmen, wo auch immer wir gerade stehen...

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Predigt zu Stephanus 2015

Predigt zu Stephanus 2015

Es gibt bekanntlich viele Möglichkeiten, wie man ungeliebte Menschen ins Jenseits befördern kann. Das Altertum war da besonders einfallsreich und vor allem grausam. Das hatte mehrere Gründe. Einmal dienten Hinrichtungen zur Abschreckung, denn sie geschahen jeweils öffentlich. Zum anderen waren sie für das Volk so eine Art hautnaher, erlebter Krimi, wo man sich am Leid und den Schmerzen anderer befriedigen konnte...

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Predigt zum 1. Weihnachtsfeiertag 2015

Predigt zum 1. Weihnachtsfeiertag 2015

Es gehört zum Faszinierendsten überhaupt, dass wir in Freiheit über Gott und die Welt nachdenken können. Das ist nicht allen Menschen dieser Erde erlaubt. Hier, in diesem Gotteshaus, ist der geistige Raum, wo wir durch Musik, durch heilige Zeichen inspiriert werden, das Geheimnis Gottes je neu für uns zu buchstabieren, ihn, den großen und zugleich kleinen Gott als persönlichen Freund und Lebensbegleiter anzunehmen. Möge uns diese Stunde zur puren Gnade werden...

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Predigt zur Christmette 2015

Predigt zur Christmette 2015

Auch in unserer modernen und nüchternen Zeit setzt das Weihnachtsgeschehen eine ganze Menge an positiven Kräfte frei. Mehr als sonst sind wir aufgeschlossen für fremde Not, lassen uns berühren von menschlichen Schicksalen. Weihnachten ist die Zeit, wo wir spontan zum Helfen bereit sind. Das gilt für eingefleischte Christen, aber ebenso für Menschen, die sich kirchlich wenig, oder gar nicht gebunden fühlen...

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Predigt zu Mariä Empfängnis 2015

Predigt zu Mariä Empfängnis 2015

Heute, am zweithöchsten der Marienfeste, ist ein denkwürdiger Tag. Genau vor 50 Jahren ging das Zweite Vatikanische Konzil zu Ende. Die Jahre danach waren für die Kirche nicht leicht. Hoffnung auf neue Aufbrüche einerseits, ein Schub von Euphorie, und dann aber auch Ernüchterung, ja Enttäuschung. Obwohl mühsam, ist es doch notwendig, dass sich die Kirche immer wieder diesem inneren Reinigungsprozess eines Konzils stellt. Heute, genau 50 Jahre danach, eröffnet Papst Franziskus offiziell das Heilige Jahr, wo der Blick auf die Barmherzigkeit Gottes ganz im Vordergrund stehen soll. Wir leben vom Erbarmen Gottes und sind aufgerufen die Welt, andere Menschen, auch uns selbst mit den weitherzigen Augen Gottes anzuschauen, zu beurteilen. Das ist Aufgabe eines jeden Christen, aber auch Herausforderung für die Kirche als Institution. Sie muss lernen, sich auf neue Lebensentwürfe, Sichtweisen einzustellen, ohne vorschnell auszugrenzen. Diese Aufgabe wird für die Kirche in der nächsten Zukunft zur Nagelprobe ihrer Glaubwürdigkeit...

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Predigt zum Christkönigsfest 2015

Predigt zum Christkönigsfest 2015

Apsis im Bonner Muenster
Apsis im Bonner Münster         (Quelle: www.bonner-meunster.de)

Mit dem Christkönigsfest beschließen wir das Kirchenjahr.

Es ist unser Bekenntnis zum Herrn, so wie er uns in vielen Facetten das Jahr über begegnet ist: Als schutzloses Kind genauso, wie als mutiger Zeuge seines Vaters; als Anwalt der Armen ebenso, wie als Bruder der Leidenden. Gerade darin ist Christus unser König. Er geht uns voran in seiner Liebe, die alle und alles an sich zieht...

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Predigt zum Volkstrauertag 2015

Predigt zum Volkstrauertag 2015

Liebe Jugendliche, liebe offiziellen Vertreter aus Frankreich, liebe Mitglieder des Gemeinderates, verehrte Schwestern und Brüder! Ich möchte, dass Sie mich zunächst geistig begleiten nach Damaskus in Syrien.
Als bibelfeste Christen ist Ihnen diese Stadt im Zusammenhang mit dem Apostel Paulus und dessen Bekehrung vor den Toren der Stadt ein Begriff. Heute stellt sich Damaskus als eine blutleere Häuserwüste dar. Zerschossene Gebäude, Schuttberge, kaputte Straßen so weit das Auge blickt...

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Predigt zu Allerheiligen 2015

Predigt zu Allerheiligen 2015

Allerheiligen ist das Fest des geöffneten Himmels. Wir werden ermutigt, im Geist der Seligpreisungen zu leben. Niederlagen, Verluste, innere Armut dürfen wir als Werte begreifen, die uns letztlich dem Himmelreich näher bringen. Auf jene zu schauen, deren Leben von Gott ganzheitlich angenommen ist, - macht Mut. Es gibt uns die Kraft, mit Herausforderungen in unserem Leben positiv umzugehen. Denn: Nichts im Leben ist umsonst...

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Predigt zum 29. Sonntag im Jahreskreis B 2015

Predigt zum 29. Sonntag im Jahreskreis B 2015

Heute, am Kirchweihfest, dürfen wir noch mehr als sonst dankbar sein,  dass wir zum weltweiten Kreis der Glaubenden gehören.
Kirche ist aber niemals Selbstzweck. Sie muss Weg1) sein, der hinführt zu Christus. Deshalb ist die Kirche auch nie etwas Starres, Unveränderbares. Sie ist nicht Stadt auf dem Berg, sondern die wohl beste Möglichkeit, Jesus und sein Evangelium finden zu können...

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Predigt zu Erntedank 2015

Predigt zu Erntedank 2015

„Milch und Honig“

Die Landsleute und Vorfahren Jesu waren Nomaden. Menschen ohne festen Wohnsitz. Durch tragische Vorgänge, vor allem aber in Folge großer Schuld waren die Israeliten in die Gefangenschaft Ägyptens hinein geraten. Mose wird ihre Schlüsselfigur. Er wird zum Anführer und Befreier des Volkes.
Eines Tages, als er seine Herde auf die Weide führt, kommt er zum Gottesberg Horeb.
Dort macht er eine Erfahrung, wie sie gebündelter, eindringlicher nicht sein kann. Im brennenden Dornbusch erfährt er den nahen Gott, der sich nie verbraucht, dessen wärmende Nähe unbeschreiblich schön und tröstlich ist.  Und dann darf Mose das Wort des Herrn hören: „Ich habe das Elend deines Volkes in Ägypten gesehen. Ich bin herab gestiegen, um euch der Hand der Ägypter zu entreißen und euch in ein Land zu führen, in dem Milch und Honig fließen.“...

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Predigt zum Lambertusfest 2015

Predigt zum Lambertusfest 2015

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Ein katholisches Gotteshaus trägt den Namen eines Heiligen. Mit der Errichtung des Patronats ist jeweils auch die Übertragung der Reliquien verbunden. So auch hier in unserem Hochaltar. Lambertus ist damit – zusammen mit seinem und unserem Herrn – der stille Hausherr, der Hüter, Mahner und Beistand dieser Gemeinde. Wir Heutigen haben uns den Kirchenpatron so wenig aussuchen können, wie unseren persönlichen Namenspatron. Das heißt: Wir sind vor die Aufgabe gestellt, uns mit Lambertus auseinander zu setzen.
Er ist ganz sicher nicht der Lieblingsheilige,  wie etwa Franziskus. Dass Lambertus uns aber dennoch etwas Wegweisendes zu sagen hat, das erleben wir hier in diesem Gotteshaus Jahr für Jahr, - so auch heute...

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Predigt zum 23. Sonntag im Jahreskreis B 2015

Predigt zum 23. Sonntag im Jahreskreis B 2015

Eine genaue Ortsangabe wird uns gemacht bei der Schilderung der Wanderung, die Jesus damals unternommen hat. Etwa 120 km hat er wohl zurückgelegt. Er hat dafür sicher eine ganze Woche, oder noch mehr gebraucht. Zu wem hat Jesus unterwegs gesprochen? Was waren die Inhalte seiner Reden? Wie teilt der Herr konkret das Leben des Alltags dieser Wanderung mit seinen Jüngern? Alles Fragen, auf die uns das Markusevangelium keine Antwort gibt. Nur eine einzige Episode wird näher beleuchtet. Eine Begegnung der besonderen Art steht im Fokus des Interesses...

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Predigt zum Patrozinium St. Laurentius Kronau 2015

Predigt zum Patrozinium St. Laurentius Kronau 2015

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Freie Darstellung des hl.Laurentius. Attribut: der Rost
Quelle: Internet

Christsein heißt: Aus tiefen Quellen schöpfen zu dürfen. Unsere Glaubensgeschichte hat eine lange Tradition. Manche empfinden das allerdings als Last. In Wirklichkeit ist die Überlieferung aber ein ganz großer Schatz. Diese Kostbarkeit strahlt uns ganz besonders in den Heiligen entgegen. Wir Christen leben nicht von der Hand zum Mund. Wir müssen uns nicht ständig neu erfinden, platzieren und definieren...

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Predigt zum 19. Sonntag im Jahreskreis B 2015

Predigt zum 19. Sonntag im Jahreskreis B 2015


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Gotischer Rochusaltar in der St. Lorenzkirche Nürnberg:
Das Bild stellt jene Szene aus der Legende dar, wo Rochus müde und am Ende zusammenbricht und für sich nur noch eines wünscht: den Tod.
Foto: W.Kesenheimer



Wir Menschen stoßen immer wieder an Grenzen. An die eigenen und an die der anderen. Wenn wir nicht mehr weiter wissen, geistig am Ende sind, dann hinterlässt das im Leben tiefe Spuren. Von einer solch tiefgreifenden Erfahrung hören wir heute in der Lesung.

Dabei bleibt der Text aber nicht stehen. Es ist uns Ermutigung zugesagt: „Steh auf und iss.“ Die Selbstoffenbarung Christi gipfelt heute in den Worten des Johannesevangeliums: „Ich bin das Brot des Lebens.“ Wer Christus hat, der hat wirklich alles...

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Rokap Vita Rochi kl
Relief aus dem neugotischen Flügelaltar in der Rochuskapelle Mingolsheim,
geschaffen von der Firma Rothermund / Nürnberg.
Die dargestellte Szene entspricht ihrem gotischen Vorbild in der
Lorenzkirche Nürnberg.
Die hier abgebildete Begebenheit, die uns in der Rochuslegende geschildert
wird, findet ihr biblisches Vor- und Ebenbild in der Elija-geschichte.
Foto: W.Kesenheimer

 

 


 

Predigt zum Rochusfest 2015

Predigt zum Rochusfest 2015

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Rochusfest 2015: Festgottesdienst  (vergrößern)
Foto: N.Ries

 

Liebe Rochuspilger von nah und fern! Allein das grenzt schon an ein Wunder: Da feiern wir Jahr für Jahr einen schlichten mittelalterlichen Pilger, –  Rochus, der es noch nicht einmal schaffte, offiziell heiliggesprochen zu werden. Wir lieben unsere Rochuskapelle, setzen Zeichen der Verehrung, erleben Gemeinschaft an diesem Tag,  und bringen damit zum Ausdruck, wie wichtig uns Rochus ist.


 

Was aber macht diesen kleinen, unscheinbaren Christen so anstößig und zugleich so attraktiv? Es ist eine Tugend, die gerade in unserer heutigen Zeit nicht verloren gehen darf: Mitgefühl, Zuwendung, Aufmerksamkeit gegenüber Schwächeren, das Gehen an die Ränder, die es auch in unserer üppigen, modernen Gesellschaft gibt. Schwestern und Brüder, - lassen wir es also zu, dass Rochus uns Anstöße gibt, dass er uns herausfordert, hinweist, hinführt zu den geistigen Wunden hier und heute...

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Rochusfest 2015 2 kl Rochusfest 2015 3 kl
Rochusfest 2015: Festgottesdienst
Foto: N.Ries    (vergrößern)
Rochusfest 2015: Rochusprozession
Foto: N.Ries         (vergrößern)

Rochusfest 2015 4 kl
Wunderzyklus- gemalt um 900 von der Reichenauer Schule.
In der Basilika St.Georg auf der Insel Reichenau     (vergrößern)
Foto: W.Kesenheimer

 


 

 

Predigt zu Peter und Paul 2015

Predigt zu Peter und Paul 2015

Wir verdanken unseren Glauben nicht uns selbst, sondern Menschen, die sich von Anfang an für die Sache Jesu eingesetzt haben. Petrus und Paulus, deren Fest wir heute vor feiern, sind wie zwei Leuchttürme des Glaubens. Dankbar für ihren Einsatz und ihr Zeugnis feiern wir sie jetzt. Wir wollen uns bemühen, in unserer heutigen Zeit, die Fackel des Glaubens weiter zu reichen...

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Predigt zum Vitusfest 2015

Predigt zum Vitusfest 2015

Christen leben gewiss nicht von der Hand in den  Mund. Wie armselig wären wir, wenn wir in unseren Gottesdiensten nur auf unser eigenes Leben schauen müssten. Heute schlagen wir einen ganz großen und weiten Bogen. Wir schauen hin auf einen jungen Menschen namens Vitus, der vor 1700 Jahren gelebt hat, dessen Zeugnis Früchte trägt bis hinein in unsere Jetztzeit, dessen Glaube auch heute noch frisch und unverbraucht ist. Die tiefe Wurzeln des Christentums, die ganz wesentlich im Zeugnis der Heiligen bestehen, machen uns Mut, uns der Jetztzeit mit all ihren Wellen und Stürmen zu stellen...

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Predigt zum Dreifaltigkeitsfest 2015

Predigt zum Dreifaltigkeitsfest 2015

 

Wir haben uns hier versammelt, weil wir uns von dem Geheimnis, das wir Gott nennen, angezogen fühlen. Wer aber ist Gott für uns? Was wissen wir Verlässliches über ihn? Wenn wir sagen: Er ist der ganz andere, - durch und durch ein Geheimnis, dann ist das keine Ausrede. Jedoch: Es bleibt uns nur das eine: Dass wir - bildlich gesprochen - innerlich immer wieder hin gehen zum brennenden Dornbusch - so wie heute, – hingehen, um uns berühren, ergreifen zu lassen  von diesem geheimnisvollen Gott, damit er uns so viel von sich preisgeben kann, dass es uns zum Heil genügt...

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Predigt Fronleichnamsfeier 2015

Predigt Fronleichnamsfeier 2015

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Fronleichnamsfeier 2015 in Langenbrücken
Foto: Stephanie Walther (Bild vergrößern)

Mit großer Herzlichkeit begrüße ich Sie jetzt alle!
Bei strahlendem Wetter dürfen wir an diesem einmalig schönen Platz Eucharistie feiern. Wir tun es in Ehrfurcht und in Dankbarkeit.
Dankbar dafür, dass Christus in Wort und Brot unter uns ist...

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Predigt zu Pfingstsonntag 2015

Predigt zu Pfingstsonntag 2015

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Heiliggeistkirche Heidelberg. Westfenster von Gottfried von
Stockhausen (1967): Die Sendung des Heiligen Geistes.
Foto: Wolfgang Kesenheimer      (Bild vergrößern)

 

Was an Pfingsten geschah, ist nicht einfach in Worte zu fassen.
Der Evangelist Lukas belässt deshalb in seiner Apostelgeschichte die Intimität des Augenblicks, als der Geist Gottes über die Jünger hereinbrach. Dann allerdings beschreibt er die Wirkung des Ereignisses: Die Botschaft vom Heil ist nicht mehr aufzuhalten. Sie wirkt hinein in unser aller Leben. Möge der Heilige Geist auch heute die Kirche erfassen, formen und kräftigen...

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Predigt Karfreitag 2015

Predigt Karfreitag 2015

Heute, am Karfreitag, gehen die Gedanken vieler Christen hin nach Golgotha. Der Ort der Kreuzigung, der durch die Liebe und Bemühung der heiligen Helena historisch gesichert ist, ist aus dem zeitlichen Abstand von 2000 Jahren besehen kein Ort des Grauens mehr, sondern eine Stätte, wo tiefe Dankbarkeit und Verehrung – gebündelt in den vielen Religionen und Glaubensgemeinschaften – vereint sind. Wenn wir „Golgotha“ sagen, meinen wir eigentlich Jesus, der sich aus Liebe dem Leid dieser Welt ausgesetzt hat. Was uns gerade heute nachdenklich macht, bewegt und erschüttert: Der Karfreitag der Menschen scheint kein Ende nehmen zu wollen. Golgotha ist fast überall auf der Erde. Kein Tag ohne Schreckensmeldungen in unseren Tageszeitungen.

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Zofia Posmysz in reiferen Jahren, Quelle: Internet


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Lager Auschwitz-Birkenau, Quelle: Internet

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Z.Posmysz, 18 Jährig, frisch inhaftiert in Auschwitz, Quelle: Internet

 

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 Zofia Posmysz vor einer Schulklasse, Quelle: Internet

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Posmysz Medallion Rückseite, Quelle: Internet

 

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Zofia Posmysz Christusmedaille, Quelle: Internet

 

 


 

 

Predigt zu Ostern Hochamt 2015

Predigt zu Ostern Hochamt 2015

Für den christlichen Glauben an die Auferstehung haben viele moderne Menschen nur noch ein müdes …Lächeln übrig. Nach einer Umfrage des Emnid-Institutes, glauben höchstens nur noch 30% der Deutschen an ein Weiterleben nach dem Tod. Ist das eine Bankrott – Erklärung des einst christlichen Abendlandes? Ohne Zweifel fand in den letzten Jahrzehnten ein Prozess der Reinigung statt. Die Vielfalt der Lebensanschauungen, der praktische und faktische Nihilismus in den Systemen des ehemaligen Ostblocks, die Nivellierung, ja Gleichschaltung aller Religionen taten in jüngster Vergangenheit ihr Übriges...

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Predigt Gründonnerstag

Predigt Gründonnerstag

Sind Sie ein glücklicher Mensch? Was für eine Frage! Sie muss offen, unbeantwortet hier im Raum stehen bleiben. Was ist es, wonach wir uns sehnen, was uns tiefes Glück bedeuten kann? Heute, am Gründonnerstag,  tritt uns der vollkommenste, der glücklichste Mensch gegenüber. Zu Recht wenden Sie jetzt ein: Aber halt, - da war doch sein Scheitern, der Verrat, die Einsamkeit, die Verlassenheit, all die Umstände die ihm den Tod brachten. Ich bleibe dabei: Nie glücklicher war Jesus,  als in diesem Augenblick, in dem er sich uns in Vollendung schenken konnte.
Das zu feiern, macht die innere Größe des Gründonnerstag aus. Es ist wirklich kein Abend, wie all die anderen, denn vor uns steht Jesus, der uns liebt bis zur Vollendung.

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Predigt Palmsonntag

Predigt Palmsonntag

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Festlich geschmücktes Vortragskreuz für die Liturgie des Palmsonntag
St. Vitus Langenbrücken
Foto: W.Kesenheimer

Der Esel ist das Ross der kleinen Leute. Verachtet, belächelt. Und dennoch: Er ist geduldig, kann Lasten tragen. Fromme Überlieferung stellt ihn an den Anfang des Lebensweges von Jesus: an die Krippe. Am Ende macht ein Esel regelrecht Geschichte. Er darf den verheißenen Messias tragen. Man darf sich nicht blenden, nicht täuschen lassen von dem Jubel in Jerusalems Straßen. Wunsch und Wirklichkeit klaffen – wie so oft – weit auseinander. Man erwartet einen politischen Befreier. Vielleicht gelingt es ja diesem Jesus, die Unterdrückung durch die Römer zu beenden.

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Predigt Passionssonntag

Predigt

Warum musste Jesus sterben? Darüber haben wir uns an dieser Stelle in der Passionszeit zurückliegender Jahre schon viele, tiefschürfende Gedanken gemacht. War es der Verrat des Judas? War es der Verlust und die Feigheit seiner Freunde? War es sein eigenes Volk, das ihn in den Tod getrieben hat? War es Jesus selbst, der durch seine ständige Provokation die führende religiöse Schicht verärgerte? War es die Feigheit des Pilatus,  die Ignoranz des Kajaphas, der Zynismus des Herodes? Man könnte die Liste noch lange fortsetzen.

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Predigt 2. Fastensonntag

Predigt 2. Fastensonntag

Rembrandt Harmensz. van Rijn kl

Rembrandt: Der Engel verhindert die Opferung Isaaks.
Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4f/Rembrandt_Harmensz._van_Rijn_035.jpg


 

Abraham ist eine der ganz großen Gestalten des Alten Bundes. Wie ein Blitz trifft ihn die Berufung durch Gott. Abraham weicht nicht aus. Er stellt sich seinem geheimnisvollen Gott. „Verlasse alles. Geh in das Land, das ich dir zeigen werde.“2) Imponierend, wie Abraham reagiert. Alles, wirklich alles lässt er zurück: Familie, Haus und Äcker, Freunde, alles Liebgewordene, alle Sicherheiten und Annehmlichkeiten. Dann macht er sich auf den Weg...

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Rublev Troitsa kl

Ikone von  Andrei Rublev:  Drei Gäste bei Abraham: Hl. Dreifaltigkeit
Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/42/Rublev_Troitsa.jpg

 


 

Predigt Aschermittwoch 2015

Aschermittwoch 2015

Die kommenden 40 Tage sollten wir auf keinen Fall als Einschränkung, als Verzicht nur sehen. Das ist mir viel zu negativ. Die österliche Bußzeit ist ein Königsweg, damit wir wieder mehr Mensch werden, - mehr zu uns und zu anderen hin finden. Geschenkte Zeit, um unsere Berufung als Christen wieder neu zu entdecken. Gott möge uns dabei begleiten...

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Predigt zum 2. Sonntag nach Weihnachten 2015

Predigt zum 2. Sonntag nach Weihnachten 2015

Gott kam in die Welt. Das ist auch nach 2000 Jahren eine faszinierende Aussage von eminenter Wichtigkeit.
Das Christentum zeigt uns den Gott in Menschengestalt: Jesus.
Gottes Nähe ist unumkehrbar. Sie ist Realität, die alles verändert.
Auch an diesem zweiten Sonntag nach Weihnachten dürfen wir das Geheimnis der Menschwerdung betrachten und feiern.

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Predigt zur Christmette 2014

Predigt zur Christmette 2014

Ganz großen Dank Ihnen und Euch allen!
Die Erwartungen gerade an diesen Gottesdienst sind enorm hoch. Ein Zeichen, dass das Christentum auch in unserer modernen Welt noch „Pulver“ genug hat. Motivation, dass wir unser Leben an Jesus ausrichten, von ihm Kraft und Segen erbitten. Es sind jetzt viele gekommen: die allsonntäglichen Gottesdienstbesucher ebenso, wie Suchende und Fragende. Ja, wir dürfen kritisch hinterfragen, das ist ein Zeichen von ernsthafter Gläubigkeit...

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3. Adventsonntag B - 2014

3. Adventsonntag B - 2014

IsenheimerAltar Johannes der Taeufer 2

Der Täufer ist mit seiner ganzen Existenz Hinweis auf den Erlöser.
Ausschnitt aus dem Isenheimer Altar. Quelle: Internet

 

Der 3. Advent öffnet uns geistig schon einen Spalt breit die Tür auf Weihnachten hin: Freut Euch! Haben wir denn Grund, uns zu freuen? Schauen wir auf unsere innersten Erwartungen und Sehnsüchte. Gott, der uns kennt, tritt aus sich heraus. Er kommt in die Wüsten unseres Lebens. Aus purer Liebe. Das ist wirklich Grund zur Freude.

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Predigt 32. Sonntag im Jahreskreis - 2014

25 Jahre Mauerfall

Sie werden mir doch sicher zustimmen, wenn ich sage: Der Gang der Geschichte ist in Gottes Hand. Was das konkret bedeuten kann, durften wir vor 25 Jahren beim Fall der Mauer erleben. Lassen Sie es bitte zu, dass ich heute, an diesem denkwürdigen Tag der Erinnerung als Zeitzeuge dazu einiges sage...

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Predigt zum Christkönigsfest 2014

Das Kirchenjahr wird heute festlich beschlossen durch das Christkönigsfest. Wie in einem kostbaren Gefäß sammeln und bündeln wir heute alles, was uns aus der Heiligen Schrift über Jesus, den Christus, geoffenbart ist: Seine atemberaubende Menschlichkeit, die in letzte Tiefen hinab gestiegen ist, ebenso, wie seine alles überragende Göttlichkeit, die in Liebe alles verwandelt und an sich zieht. Ein wahrhaft tröstliches und aufrichtendes Fest...

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Predigt zum Kirchweihfest – 2014

St.Bonifaz HD 1 kl
Der neuromanische Hochaltar der St. Bonifatiuskirche in Heidelberg
Die Mensa des Altares war eine Nachbildung des sog. Verduner Altares.
Das Inventar dieser Kirche wurde nach dem 2.vat. Konzil entfernt.
Foto: W.Kesenheimer (1966)  - Bild vergrößern

An diesem Sonntag begehen wir das Kirchweihfest. Wir sind dankbar für unsere schönen Gotteshäuser, in denen der Glaube für uns zum sichtbaren und gegenständlichen Fest wird. Wir fühlen uns geborgen in unseren Kirchen, die nach wie vor Anziehungspunkt, ja Mitte unserer Orte sind. An diesem Sonntag geht mit der Seligsprechung von Papst Paul VI. die Weltbischofssynode zu Ende. Bitten wir, dass der  Heilige Geist uns niemals verlässt, dass er uns Wege zeigt, wie wir in unserer modernen Zeit die Schönheit des Glaubens überzeugend darstellen und leben können...

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St.Bonifaz HD 1neu kl
Die Bonifatiuskirche in Heidelberg
Zustand vor der Ausräumung des Inventars
Foto: W.Kesenheimer (1966)

 

 

Predigt zum Erntedankfest

Erntedank14c kl

Erntealtar St.Lambertus 2014  (Bild vergrößern)
Foto: WK


Erntedank ist ein guter Anlass, über unser Leben nachzudenken. Über Menschen, die uns viel bedeuten, die immer für uns da sind, uns begleiten, uns lieben. Nachdenken über Fähigkeiten, mit denen Gott uns ausgestattet hat. Nachdenken auch über materielle Güter.

Erntedank14d kl

Erntedank St.Laurentius 2014  (Bild vergrößern)

Uns fragen: Was brauche ich, was brauche ich nicht, wovon bin ich abhängig, was macht mich glücklich? Möge durch dieses Erntedankfest in uns allen die Zufriedenheit und die Dankbarkeit wachsen.

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Erntedank14e kl

Erntealtar St.Vitus 2014  (Bild vergrößern)
Foto: WK

 

Predigt zum zum Rochusfest 2014

Predigt zum Rochusfest 2014

106 Rokap Hochaltar kl

St.Rochus. Hochaltar der Rochuskapelle / Mingolsheim. Rothermund 1895.
Foto:  Wolfgang Kesenheimer     (Bild vergrößern)

Mit Besorgnis hören in diesen Tagen aufgeklärte und wachsame Weltbürger vom massiven Ausbruch der Ebola-Seuche in Guinea und in anderen Ländern Westafrikas. Machtlos müssen wir dem Sterben hilflos ausgelieferter Menschen zusehen. Die einen berührt nur die Angst um eine mögliche Ausbreitung hierher in unsere westliche Welt. Andere schauen voller Mitgefühl hin zu einem Teil unserer Welt, wo die Menschen eh schon auf der Schattenseite stehen und kaum Chancen haben, mit eigener Kraft wirksam dieser Krankheit zu begegnen...

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Predigt zum 26. Sonntag im Jahreskreis  A 2014

Der Apostel Paulus muss ein ungeheuer energischer und zugleich warmherziger Mann gewesen sein. In dem Sendschreiben an seine Gemeinde in Philippi spricht er eine Sprache, die jeder versteht. In beschwörenden Worten ermahnt er die Gemeinde zur Einmütigkeit. Offenbar stehen dem Streitsucht und Prahlerei entgegen. Streit kann entstehen, wenn Einzelne sich zu wichtig nehmen, wenn sie das große Ganze nicht sehen wollen und nur ihre eigene Interessen durchsetzen möchten...

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Predigt zum Hochfest Peter und Paul 2014

Es wäre durchaus möglich Petrus und Paulus an zwei voneinander getrennten Festtagen zu feiern. Man könnte so argumentieren: beide Apostel sind doch sehr verschieden: in ihrer Bildung und Herkunft, in Beruf und Temperament. Der eine gehört zu den ersten Jüngern, - ging alle Stationen in Höhen und Tiefen mit unserem Herrn mit. Der andere lernt den irdischen Jesus erst gar nicht kennen....

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Predigt zum Dreifaltigkeitsfest 2014

D Ist.Bl.Moschee kl

Sultan Ahmed Moschee in Istambul
Quelle: Dersaadet, 2002. In: Wikipedia
(Foto vergrößern)



Die Päpste der Neuzeit haben in den letzten Jahrzehnten immer wieder für Überraschungen gesorgt. Große Gesten, Bilder, Eindrücke, die um die Welt gingen und Geschichte geschrieben haben.

Unvergessen jener Augenblick, als mit Johannes Paul II. im Jahr 1986 zum ersten Mal ein Papst die römische Synagoge betrat. Es waren wegweisende und verbindende Worte, die dort gesprochen wurden. Für Karol Wojtyla war es – herausgefordert durch die schrecklichen Übergriffe der Nationalsozialisten auf die Juden - auch und gerade in Polen – ein Herzensanliegen, Christen und Juden näher miteinander zu verbinden und zu versöhnen....

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D Papst Benedikt Blauen Moschee 06

Papst Benedikt XVI. in der Blauen Moschee 2006
Quelle: Zitiert nach Focus online. In: Wikipedia

D SultanAhmedMoschee-Istambul kl

Sultan Ahmed Moschee-Istambul (Blaue Moschee)
Quelle: Jlascar, 28.8.2012. In: Wikipedia (Bild vergrößern)

 

Predigt zu Fronleichnam 2014

Liebe Kinder, liebe Gäste, Schwestern und Brüder unserer Seelsorgeeinheit!
Von was leben wir? Was nährt uns wirklich? Woraus beziehen wir unsere Kraft? Worauf gehen wir zu?
Alles brandwichtige Themen und Fragen.
Heute erleben wir gottesdienstliches Feiern in konzentrierter Gemeinschaft, eingebettet in herrliche Natur...

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5. Sonntag der Osterzeit  2014 A

Wohin führt die Reise, wenn wir am Ende unseres irdischen Weges angekommen sind?
Eine spannende und zugleich brandwichtige Frage.
Die Antwort gibt uns der Herr in seinem Vermächtnis, den Abschiedsreden vor seinem Leiden und Sterben. Er sagt: Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.1)
Ein äußerst tröstliches Wort. Ein Wort, das uns ermutigt, im Hier und Heute unseren Weg mit Zuversicht weiter zu gehen....

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Festvortrag zum 40 jährigen bestehen der Missionsgruppen in St. Vitus –Langenbrücken

Jubilaeumsmesse Missionshilfe

Foto: Otto Meid


Predigt:

Am Ende des ersten der vier Evangelien fasst der Schreiber Matthäus das große Anliegen desErlösers in dem fulminanten Satz zusammen: „Geht hinaus in die ganze Welt.“ In fast übermenschlicher Kraftaufbietung haben sich die Apostel, und mit und nach ihnenunzählige Männer und Frauen dieses Herrenwort zu eigen gemacht und sind hinausgegangen, buchstäblich bis an die jeweiligen Grenzen der zu ihrer Zeiten bekannten Welt.

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kathtag78 kl 

Legendäre Begegnung beim Katholikentag 1978 im Freiburger Münster:
Mutter Teresa bei ihrem geistlichen Vortrag
(Quelle: Seelsorgeamt)

 Missionsgruppenbild Jubilaeumsmesse

Foto: Otto Meid

80. Geburtstag von Fr. Müller

Jubilarin Fr. Gertrud Mueller

Foto: Otto Meid


Ansprache von Wolfgang Kesenheimer

Pfr.Kesenheimer28.06.14

Foto: Otto Meid

 

Predigt zum Ostersonntag 2014

Die Antworten des Christentums liegen nicht wie im Warenhaus bereit – wohl feil – und dann noch zu Dumpingpreisen. Christentum ist die Religion, die mit dem tatsächlichen Leben sehr behutsam, sehr vorsichtig, aber verständnisvoll umgeht. Keine billigen Antworten, keine Vertröstungen, keine schnelle Lösungen. Stattdessen wird uns der Sieger am Kreuz präsentiert, kein anderer als der, den wir am Karfreitag anschauten und verehrten.

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Predigt zum Karfreitag

Muss man am Karfreitag traurig sein?
Manche denken so, und kommen erst gar nicht, denn sie mögen das Schwere nicht. Es belastet sie, zieht sie runter, wie sie sagen. Für mich hat der Karfreitag eigentlich nichts Trauriges. Die Liturgie ist nicht melancholisch, oder nieder gedrückt, sie ist vielmehr ernst und erhaben, und sie strahlt – ohne menschliches Zutun aus sich selbst, sie weckt Hoffnung, gibt Perspektive.

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Predigt zum Palmsonntag

Einige von uns waren schon im Heiligen Land. Sie sagen alle übereinstimmend: ein tief greifendes Erlebnis. Man sieht die Aussagen der Bibel jetzt mit ganz anderen Augen. Wenn man an den Stätten und Orten stehen darf, wo sich wichtig Ereignisse aus dem Leben Jesu zugetragen haben, ist man tief berührt. Ich war noch nie in Israel. Die Bibelschule während des Theologiestudiums gab es damals noch nicht. Vielleicht lässt sich dieser Traum ja mal nach meiner Pensionierung erfüllen...

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Predigt zum Aschermittwoch 2014

Predigt zu Aschermittwoch 2014

Wer neu werden will, muss offen sein, bereit sein, so manchen Balast der Seele abzuwerfen:  Ärger, Argwohn, Vorurteile, Abneigung gegen den Nächsten. Die österliche Bußzeit ist die Einladung, in die innere Wüste zu gehen. Stille und Kargheit können uns helfen, wesentlich zu werden. So gesehen sind die kommenden 40 Tage ein großes Geschenk an uns. Eine Möglichkeit zu wachsen und zu reifen. Hinzuschauen auf die Liebe des Herrn, - heim zu finden zum göttlichen Vater!

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6. Sonntag im Jahreskreis A – 2014

Predigt zum 6. Sonntag im Jahreskreis A – 2014

Es ist gut, dass es eine liturgische Leseordnung gibt, - will sagen, - es ist sinnvoll, dass wir uns die Evangelienabschnitte zu den jeweiligen Sonntagen nicht selber aussuchen können, dass sie uns von der Gesamtheit der Kirche vorgegeben sind. Zu sehr wären wir versucht jene Stellen zu bedenken, die in unser geistiges Konzept passen, die angenehm und freundlich sind, - nicht herausfordern, sondern nur bestätigen...

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Mariä Empfängnis

Predigt zu Mariä Empfängnis

Zur theologischen Deutung des Festgeheimnisses, welches wir hier und jetzt begehen, könnte man ein ganzes Buch schreiben. Ich will versuchen, in der gebotenen Kürze einige Zusammenhänge aufzuzeigen. Als im Jahr 1854 der Glaubenssatz von der unbefleckt empfangenen Jungfrau und Gottesmutter dogmatisch ausgesprochen und fixiert wurde, da war dies die Zusammenfassung einer seit Jahrhunderten bekannten und bezeugten Glaubenseinsicht.

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2. So. Jahreskreis 2014

Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis 2014

Lamm14 kl

(Bild vergrößern)


 

Darstellung des apokalyptischen Lammes am Zelebrationsalatar der St. Josefskirche in Speyer
Foto: W.Kesenheimer

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Predigt zum Silvester 2013 / Neujahr 2014

Den Übergang des Jahres legen wir in großer Dankbarkeit Gott in die Hände. Er möge vollenden, heilen, weiterführen und ergänzen. Mehr als sonst sind wir uns dessen bewusst, dass alles vorläufig und Stückwerk ist. Vieles konnten wir verwirklichen. Das Meiste aber wurde uns geschenkt. Heute bringen wir alles dorthin, wo der Ursprung ist, wo alles aufgehoben und gehalten wird von dem, der Zeit und Ewigkeit in Händen hält. Wir leben in einer spannenden Zeit. Es ist eine Epoche, in der sich viel ereignet. Man muss in vielfacher Hinsicht schauen, dass man den Anschluss nicht verliert. Grundvoraussetzung auch und gerade für die ältere Generation ist eine größtmögliche Offenheit, eine fast grenzenlose Neugier auf alles, was in Gesellschaft und Kirche im Augenblick passiert.

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Predigt zum Fest der Taufe Jesu

gotischerTaufstein kl
Barocker Deckel des gotischen Taufsteins von
Tobias Günther in der St.Lambertus-Kirche zu Bad Schönborn
Foto: W.Kesenheimer
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Mit dem Fest der Taufe Jesu geht die Weihnachtszeit zu Ende.
Was bleibt, ist die Zusage der Freundschaft Gottes, die er in der Menschwerdung seines
Sohnes ein für alle Mal bekundet hat.
Wenn wir uns jetzt mit dem geweihten Wasser besprengen lassen, sollen wir an unsere Taufe
erinnert werden, in der Gott mit uns tiefe Freundschaft geschlossen hat. Dankbar dürfen wir
erkennen, welch großes Geschenk es ist, zum Herrn gehören zu dürfen...

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Predigt zum Fest der hl. Familie

Krippe13 kl
Krippe der St.Lambertuskirche
Foto: W.Kesenheimer

Der erste Sonntag nach Weihnachten ist das Fest der Heiligen Familie. Nicht überhöhte Darstellung, sondern nüchterner Blick hilft uns, zu begreifen, wie
schwer es Jesus, Maria und Josef hatten. An dieser Grundvoraussetzung einer Familie hat sich bis heute nicht viel geändert. Familie und andere Lebensgemeinschaften zu gestalten, ist und bleibt ein Schwerpunkt der Gesellschaft. Die ideale, die perfekte Familie gibt es nicht. Wie tröstlich, dass die Bibel auch dieses Faktum mit uns teilt...

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Pieta ROM kl

Pieta von Michelangelo. Rom: Petersdom
Foto: W.Kesenheimer. 1978
Das Kunstwerk war damals noch ohne Schutzglas zu sehen

 

Predigt zum 1. Weihnachtsfeiertag 2013

KrippeStVitus13 kl
Krippe der St.Vitus-Kirche in Langenbrücken
Foto: W.Kesenheimer
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Kann der Himmel die Erde berühren?
Will Gott in mein Leben eintreten?
Wenn er kommt, - werde ich ihn erkennen, mich auf ihn einlassen wollen?
Heute, an diesem Weihnachtsmorgen, tritt uns Gott entgegen, wie er wirklich ist, wie wir ihn fassen, begreifen können, wie er für uns hilfreich ist: verletzlich, unfertig und schwach. Ein kleines Kind eben...

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Predigt zur Christmette 2013

http://www.heiligenlexikon.de/Fotos/Kloster_Greccio3.jpg

Die Höhle von Greccio, in der Franziskus mit seinen Brüdern und Schwestern im Jahr 1223 das Fest der Geburt Christi feierte.Das Fresco der Giotto-schule aus dem 14.Jhd. zeigt das Geschehen.Quelle: Joachim Schäfer (Hrsg). Ökumenisches Heiligenlexikon. Stuttgart o.J.Veröffentlicht in Wikipedia

Der Heilig-Abend ist kein Abend wie all die anderen. Das spüren Sie tief im Inneren; und deshalb kommen Sie an den Ort, wo Ihnen wirklich geholfen wird, wo Sie aufgefangen werden von einem stimmungsvollen, festlichen Raum, wo Sie angerührt werden von zu Herzen gehender Musik, wo Sie verstanden, abgeholt werden von Gott selbst, der Ihnen seine herrliche, unbegreiflich schöne Botschaft zusagt: „Du bist mir wichtig. Egal, wie du Dich fühlst: traurig oder froh: bei mir findest Du Trost. Bei mir bist Du aufgefangen und geliebt.“

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Predigt Christmette13 kl

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Fast lebensgroße Barockkrippe von großer Ausstrahlung in der Heidelberger Jesuitenkirche
Foto: W.Kesenheimer

Predigt Christmette13 2 kl

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"Krippe am Fluß" (siehe Anmerkung Nr.4) der Heidelberger Jesuitenkirche
Foto: W. Kesenheimer

Predigt Christmette13 3 kl

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"Krippe am Fluß", Heidelberg
Foto: W. Kesenheimer

Predigt Christmette13 4 kl

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"Krippe am Fluß" Heidelberg Gestrandete Kinderleichen in Lampedusa
Foto: W. Kesenheimer

Predigt Christmette13 5 kl

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"Krippe am Fluß", Heidelberg Verlorenheit, Anonymität und Einsamkeit
Foto: W. Kesenheimer

Predigt Christmette13 6 kl

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"Krippe am Fluß", Heidelberg Kerker, Freiheitsberaubung, Aggression, Schuld, Verzweiflung
Foto: W. Kesenheimer

 

Predigt zum Christkönigsfest 2013

Christusfest2013 kl

Foto: Wolfgang Kesenheimer              (Foto hier vergrößern)
"Christus Pantokrator" Apsisgemälde (19.Jhd.)
der Schottenkirche (Seminarkirche) St. Jakob in Regensburg

Mit dem heutigen Christkönigsfest beschließen wir das Kirchenjahr.
Vom Evangelisten Lukas, der uns ein so menschliches, sympathisches Jesusbild
entworfen hat, lassen wir uns noch einmal an die Hand nehmen: Das Heil, welches
Christus ist, wird gegenwärtig im hier und heute...

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Predigt Allerseelen 2013

Teilhard de Chardin

Quelle: Wikipedia. Claudio Elias, Buenos Aires, Argentinien. 1968

Diesen Sonntag verbinden wir mit dem Fest Allerseelen, welches gestern begangen wurde.
Wir stehen in der Solidargemeinschaft aller Menschen.Das Gebet für die Verstorbenen, die Möglichkeit sie in das Opfermahl Christi hinein zu geben,
ist ein wichtiger, ein unersetzlicher Beitrag, in welchem wir auch eigene Trauer auffangen undaufarbeiten können. In großer Dankbarkeit sind wir also mit den Verstorbenen verbunden.

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Predigt zum 1. Advent 2013 A:

1.Advent2013 kl

Foto: Wolfgang Kesenheimer              (Foto hier vergrößern)

Der 1. Advent steht ganz im Zeichen der Weltgerichtes, des Herrn, der einmal wiederkommen wird.
Was löst dieser Gedanke in uns aus?
Hoffentlich nicht Furcht und Schrecken, sondern Vorfreude. Tiefe Befriedigung, dass nichts von dem, was wir erleben und auch erleiden, umsonst ist...

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Verabschiedung von Herrn Gerhard Hoffmann am 15.11.13 Friedhof Bad Schönborn Langenbrücken

Hoffmann G 13

Foto: Quelle privat

Wie ein Faustschlag fühlte es sich an, als mich Gerhard am Tag vor Palmsonntag 2011
anrief und in der ihm eigenen Nüchternheit sagte, dass er schwer erkrankt sei und auf
längere Frist seinen Organistendienst nicht mehr ausführen könne.
Er sprach mit schonungsloser Offenheit über die bevorstehende große Operation und die
folgende Nachbehandlung.

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Predigt am 30. Sonntag im Jahreskreis 2013 C - Weltmission

Wenn wir Eucharistie feiern, verbinden sich für uns Himmel und Erde. Wir werden aber zugleich auch vernetzt mit den Abermillionen von Gläubigen auf der ganzen Erde. Im Gebet und in der gegenseitigen Fürsorge sind wir einander solidarisch. Das meinen wir, wenn wir heute den Weltmissionssonntag begehen...

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Predigt zum Erntedankfest 2013

erntedank13 2

(Bild hier vergrößern)

Die Kundschafter bringen üppige Traubenhenkel aus dem Gelobten Land, zur
Ermutigung für das Volk Israel, weiterzugehen und nicht aufzugeben.
--Hauptportal des Speyerer Domes von Toni Schneider-Manzell--
(Foto:Wolfgang Kesenheimer)

Das Alte Testament berichtet uns ausführlich über die 40jährige Wüstenwanderung des
Volkes Israel. Ein schwieriger, schmerzlicher Prozess vom Nomaden-Dasein hin zur so
genannten Landnahme. Welche Beschwernis, welche Qual die Menschen dabei erleiden
mussten, dringt hin und wieder durch die nüchterne Berichterstattung durch...

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erntedank13 1

(Bild hier vergrößern)

Erntealtar St. Lambertus (2013)
(Foto: Wolfgang Kesenheimer)

 

22. Sonntag im Jahreskreis Predigt 2013:

Immer wieder erweist sich unser Herr Jesus als ein Kenner des Menschen, als ein wahrer Lehrmeister geistig-seelischer Strukturen und Zusammenhänge.
Ums Erhöhen und Erniedrigen geht es heute. Ein nicht ganz einfaches Thema, auch und gerade in einer Zeit, in der Durchsetzungsvermögen und Weiterkommen um jeden Preis an der Tagesordnung sind...

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Festpredigt zum Rochustag in Mingolsheim
am 18.August 2013 - Karl-August Wendel, Diakon / Ludwigshafen

 Rochusfest Messe 400

Foto: Nadia Ries

Vor nunmehr zwanzig Jahren durfte ich nach einer nicht leichten Operation in der Rochusklinik hier in Mingolsheim durch einige Wochen die ersten "Gehversuche" auf der Rückkehr in die Welt der Gesunden machen; diese "Gehversuche" fielen mir leicht, denn die Klinik mit ihren kompetenten Ärzten und den weltlichen wie auch den Ordensschwestern halfen mir, die körperlichen Defizite anzunehmen und sie im Laufe der Zeit zu überwinden...

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Rochusfest große Prozession Fotograf Norbert Braun 400

 Foto: Norbert Braun, Idar-Oberstein

Rochusfest Prozession Lautsprecher Fotograf Norbert Braun 400

 Foto: Norbert Braun, Idar-Oberstein

Geistliches Wort zur gemeinsamen Pfarrgemeinderatssitzung

St. Lambertus / St. Vitus am 25.06.2013

Nach dem überraschenden Rücktritt von Papst Benedikt waren die Augen auf das Konklave gerichtet. Es gab viele Spekulationen, was auch zeigt. dass das Interesse der Weltöffentlichkeit an der katholischen Kirche und ihrer Zukunft recht groß ist. Die Wahl von Jorge Maria Bergolio am 13. März war eine völlige Überraschung. Weder die wartende Menge auf dem Petersplatz, noch wir daheim an den Medien konnten mit der neuen Art des Auftritts eines Papstes sofort umgehen. „Buona sera!“ Mit einem schlichten „Guten Abend“ begrüßte er die Welt. Der Name „Franziskus“ ist hoch gegriffen. Ein Programm, das er selbst im Laufe der Zeit ausfüllen muss, das ihn persönlich formen und einholen wird...

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Patrozinium St. Vitus Langenbrücken und 40jähriges Priesterjubiläum

Pfarrer Karlheinz Speckert am 16.06.2013

Pfr.Speckert

Foto: Markus Lemmer

Lieber Herr Jubilar, Pfarrer Karlheinz Speckert, liebe Schwestern und Brüder!
Mit großer Herzlichkeit begrüße ich Sie alle! Heute denken wir besonders an die Wurzeln unseres Glaubens.
Es sind dies die Heiligen, auf deren Lebenszeugnis wir bauen können.
Vitus, der jugendliche Zeuge Christi, steht uns heute deutlich vor Augen. Seine Lebenshingabe war nicht umsonst. Das Blut seines Martyriums war der Same der Kirche. Das gilt ganz besonders auch für die Priester, die aus unserer St. Vitus Gemeinde hervorgegangen sind.

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60jähriges Priesterjubiläum von Pfr. Ernst Dochat am 08.06.2013
(Liturgie: 10. Sonntag im Jahreskreis C)

 Pfr.Dochat

Foto: Herr Zabel

In unserer Welt, im menschlichen Leben gibt es nicht nur Schönes.Leid und Elend sind allgegenwärtig. Es ist tröstlich, dass die Heilige Schrift dieseWirklichkeit des Lebens nicht ausblendet, überspielt.Im Evangelium heute werden wir in eine dramatische Situation hineingestellt. Am Ende trittuns Christus mit seiner alles überstrahlenden Lebendigkeit entgegen.
Lieber Jubilar, Pfarrer Ernst Dochat, die Kirche hat Dich seit 60 Jahren hineingestellt in dieseDramatik schwieriger Situationen. Du warst berufen, den heilenden, den verzeihenden, denLeben spendenden Christus darzustellen und zu verkündigen.
Am heutigen Tag dürfen wir mit allen, die gekommen sind, Deinen Dienst Gott entgegenhalten, dass er ihn annehmen und segnen möge...

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Diamantenes Priesterjubiläum Geistlicher Rat, Pfarrer Werner Helmle
am Herz – Jesu - Fest, 07. Juni 2013

Pfr.Helmle

Foto: Otto Meid

Heute, am Herz – Jesu – Fest, steht die geöffnete Seite des Gekreuzigten geistig vor uns. In jeder heiligen Messe sind wir in dieses Geschehen unendlicher Liebe hinein gestellt. In diese fortwährende Danksagung geben wir heute das Leben und Wirken von Geistlichem Rat Werner Helmle hinein. Wir begrüßen ihn herzlich und danken mit ihm für 60 Jahre priesterlichen Wirkens...

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Requiem und Beisetzung von G.R. Moritz Eisemann

am 03. Juni 2013 in Langenbrücken

PfrEisemann

Foto: Otto Meid

Wir feiern Eucharistie. Der lebendige Christus wird uns in Wort und Sakrament zur Gegenwart. Seinen Tod und seine Auferstehung stellen wir dar, holen wir herein in unser hier und heute.
In dieses Geschehen geben wir unseren verehrten Herrn Pfarrer Moritz Eisemann hinein, dessen toten Leib wir jetzt in Ehrfurcht unter uns haben.

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Pfingsten 2013 (neue Version mit Bild)

Pfingsten13 1

Foto: Wolfgang Kesenheimer

Mit Menschen, die uns nahe standen und die verstorben sind, verbindet uns mitunter sehr viel. Neben persönlichen Andenken und auch Worten sind es bei vielen Orte, wo man einst gemeinsam sehr glücklich war. Fast allen von uns fallen jetzt spontan solche Stätten ein, die uns emotional ganz tief in unserer Seele berühren....

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 Pfingsten13 2

 Foto: Wolfgang Kesenheimer

 

7. Sonntag der Osterzeit

"Die beste Werbung für den christlichen Glaubensweg ist die Echtheit. Diese spielt in der heutigen Zeit eine ganz herausragende Rolle. Man kann sie als neue Form der Ehrlichkeit bezeichnen, und sie tut uns allen gut. Zugleich aber fordert sie uns ganz stark heraus."

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End FAQ

 


2012

 

Festpredigt zum 150. Weihejubiläum der St. Laurentius Kirche in Kronau am Sonntag, den 26. August 2012

Vor ein paar Jahren ging eine für Liebhaber des Freiburger Münsters interessante Information durch die Presse: „Zücken Sie in den nächsten vierzehn Tagen Ihren Fotoapparat, denn nur für ganz wenige Tage wird die Kathedrale `Unserer lieben Frau´ ohne störendes Gerüst ein. 

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Predigt zum Rochusfest:

Wie ein Sechser im Lotto muss das wohl jener Mann empfunden haben: 38 Jahre ist er schon krank. So krank, dass er sich nicht einmal selbstständig zum Teich Betesda schleppen kann. Ironie des Schicksals.

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Palmsonntag

Es ist fast ein bizarres, ein komisches Bild: ein König reitet auf einem Esel! Was für unser heutiges religiöses Empfinden fast normal erscheint, war damals im Original eine krasse Provokation!

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Gründonnerstag

Wir leben in einer Zeit heftiger Umbrüche und krasser Übergänge. Das betrifft die Gesellschaft als Ganzes. Das betrifft zuinnerst auch unsere Kirche. Der akute Priestermangel verordnet uns eine Seelsorge in immer größeren räumlichen Dimensionen.

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Karfreitag

Eigentlich ist in der Passionsgeschichte, die wir Jahr für Jahr uns anhören, vielleicht sogar innerlich bewegt mitvollziehen, alles gesagt. Am Ende, da Schluss – endlich der Grabstein vor den Eingang der Höhle gerollt ist, spüren wir innerlich so etwas wie Erleichterung.

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Ostersonntag

Was -  wäre   -  wenn…

Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt. Es ist eine Frage nach den Verästelungen des Lebens, welche die einen Zufall und die anderen Fügung nennen.

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2011

 

Silvester/Neujahr 2011/2012

Irgendwie ist Silvester und Neujahr schon eine Zäsur. Man ist nachdenklicher als sonst. Es ist so ein Moment, wo wir innerlich sortieren und verarbeiten. Das ist für unsere seelische Gesundheit, vor allem aber für unser künftiges Leben von großer Wichtigkeit.

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1. Weihnachtsfeiertag 2011

„Man sollte Weihnachten abschaffen“, hat unlängst ein aus dem Fernsehen bekannter Entertainer gefordert. Begründet hat er seine These mit dem Stress, den sich die Leute mit diesem Fest machen, mit dem Kauf- und Schenkzwang, dem die Menschen erliegen.

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Christmette 2011

Ein uns allen bekannter Fachhandel für Elektro-Artikel hat für die vorweihnachtliche Zeit folgenden Werbeslogan in Umlauf gebracht: Weihnachten wird unterm Baum entschieden.
Es ist uns allen klar, was damit gemeint ist: die Geschenke sind das Entscheidende.

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Hochfest der unbefleckt empfangenen Gottesmutter und Verabschiedung von Johannes Drescher - 8.12.2011

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die den üblichen Rahmen des natürlichen Verstehens bei weitem übersteigen und sprengen. Dazu gehört mit Sicherheit auch und in erster Linie der sperrige Brocken menschlichen Leides, das, wenn es denn unverschuldet über und hinein bricht, ganz und gar dunkel und unverständlich bleibt.

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29. Sonntag im Jahreskreis 2011:

„Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und gebt Gott, was Gott gehört.“ Anstatt einer direkten Auslegung dieses Evangeliums, möchte ich heute einmal etwas sagenzum Miteinander von Staat und Kirche.

 

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Allerheiligen 2011:

Heilige und Selige haben in unserer modernen Welt durchaus noch ihre Anziehungskraft. Sie verkörpern für viele so etwas Geheimnishaftes, Unereichbares, Numioses, das sie wie Exoten in unserer sonst so prallen und realen Wirklichkeit erscheinen lässt.

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Nachruf für Pfarrer Horst Diener:

Pfarrer Horst Diener war ein angenehmer, ein warmherziger Mensch, ein Mann mit viel Lebensweisheit, dem auch eine gesunde Selbstironie nicht fremd war. Wir schätzten an ihm seine Gelassenheit und seine uneingeschränkte Menschenliebe.

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Mariae Himmelfahrt 2011:

In der gestrigen Ausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung findet man das Bild eines jungen Mannes, der sich anschickt, einen Graben zu überspringen. Darunter ein Artikel mit der Überschrift:
„Mauern sind zum Überwinden da.“

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Fronleichnam 2011:

Wenn wir Berichten und Statistiken glauben können, dann leben zwei Drittel der Weltbevölkerung unter der Armutsgrenze. Am bedrückendsten empfinde ich Bilder von Kindern, die auf Müllbergen sitzen und nach Essbarem wühlen...

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16. So. im Jahreskreis 2011 A:

Jesus zeigt sich in diesem Gleichnis von einer bezaubernd schönen Seite: er offenbart Geduld und Weitblick. Beides braucht es im Leben. Und von beiden Qualitäten leben und profitieren wir alle...

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15. So. im Jahreskreis 2011 A:

Man kann dieses eindrucksvolle Gleichnis vom Sämann in verschiedene Richtungen deuten. Oft und gern wird es angewendet auf den Glauben - wie er in Menschen greift, Fuß fasst, oder auch nicht. Man kann das Gleichnis Jesu aber auch anwenden auf unser ganzes Leben...

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14. So. im Jahreskreis 2011 A:

Die Worte Stress und Hektik fallen heute oft. Wir alle haben sie schon ausgesprochen. Und in der Tat: unsere gegenwärtige Generation leidet unter der Vielfalt und der schweren Bürde unserer Aufgaben. Kaum jemand von uns kann noch ein idyllisches Leben führen, in der Weise, wie dies unsere Vorfahren noch durften...

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Pfingsten:

Nachdem Jesus am Kreuz seinen letzten Atemzug gemacht hatte, wurde es für die Jüngerinnen und Jünger ganz schwer. Ihre Hoffnung war zerschlagen, so wie man den Gekreuzigten die Gebeine zerschlagen hatte. Mutlos, enttäuscht gehen sie zurück in ihre Familien, in ihr altes Lebensumfeld...

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Gründonnerstag:

Gründonnerstag, - der Tag des Greinens – wie man mittelhochdeutsch sagte: ein Tag also, wo Trauer, unbändige Angst, Verrat, Abschied, Verhaftung im Mittelpunkt stehen.
Wenn man die Wucht all dieser Ereignisse wirklich auf sich wirken lässt...

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Karfreitag:

Der Karfreitag wirft viele Fragen auf. Eine der schrillsten, die am meisten in der Seele bohrt, lautet: warum hat Gott so etwas zugelassen?
Jesus ist der reinste Mensch auf dieser Erde. Er glüht vor Eifer und Begeisterung, wenn er von seinem Vater spricht...

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Ostersonntag:

Die Abwesenheit Gottes am Karfreitag auszuhalten, war für Jesus das Schwerste überhaupt. Sein Vater, den er so fest im Herzen trug, war ihm entschwunden. In tiefster Verzweiflung schreit er sein „warum“ zum dunklen Himmel...

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4. Sonntag im Jahreskreis:

Einführung zum „Dona Nobis Pacem“ von Peteris Vasks:

„Ich will der Seele Nahrung geben“, schreibt der 1946 in Lettland geborene Peteris Vasks. Wie sehr ihm das gelingt, zeigt ein beachtliches Oevere, vornehmlich von Vokal- und Orchesterwerken.

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2010

 

Silvester 2010:

Ein ereignisreiches Jahr mit vielen Überraschungen geht zu Ende. Einbrüche und Umbrüche bestimmten die zurückliegende Zeit. Das verheerende Erdbeben in Haiti, dann die Flut in Pakistan. Die Frage nach dem „warum“ stellt sich jedem denkenden Menschen. Unerklärlich, warum es immer die Ärmsten der Armen trifft.

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Rochusfest 2010:

Sehr viel an historischen Fakten gibt der hl. Rochus wahrhaftig nicht her. Die Legenden, die um sein Leben ranken und die allesamt sehr hintergründig und wertvoll sind, kennen Sie zur Genüge.
Da ich schon sehr lange an diesem Ort als Priester wirken darf, fällt mir die nicht ganz leichte, aber Jahr für Jahr faszinierende Herausforderung zu, Ihnen, die großartige Gestalt des
hl. Rochus je neu zu erschließen.

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Patrozinium in St. Vitus 2010:

Es ist das besondere Privileg der Jugend unfertig, ja bisweilen unreif sein zu dürfen. Wir gestehen dies den Jugendlichen zu, vorausgesetzt, wir können uns daran noch erinnern, dass wir auch
einmal jung waren. Wenn ich beispielsweise unsere Firmlinge betrachte, dann entdecke ich bei ihnen wertvolle Anlagen und den Willen, einmal ein gutes Leben zu führen. Vieles ist in Ansätzen schon da, noch unausgegoren, das sich in diese, oder in eine ganz andere Richtung entwickeln kann.

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Ostermontag 2010:

„Es ist zum Davonlaufen.“
Mal ehrlich: diesen Satz gebrauchen wir alle hin und wieder.
Gründe gibt es genug, um weg zu laufen. Ich muss Sie nicht langweilen, um sie alle hier aufzuzählen.
„Es ist zum Davonlaufen.“ Wenn ich es so aussprechen darf, geht es mir schon wieder ein wenig besser, denn im Grunde will ich ja nur eines: bleiben!

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Ostersonntag 2010:

Ostern ist für uns Christen ein heißes Eisen. Nach wie vor bezeichnen wir es als das höchste Fest der Christenheit. Was bedeutet das für uns selbst, die wir doch tagtäglich mehr oder weniger mit dem Tod
konfrontiert werden? Was bedeutet es für die Christen insgesamt, die – zumindest in unseren Breitengraden – immer mehr eine Außenseiterrolle einnehmen?

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Osternacht 2010:

Heute, in diese Nacht hinein, müssen wir einfach feiern. Und wir tun es mit allen Sinnen. Als Jesus damals an seinem letzten Osterfest in Jerusalem das Pascha feierte, da stand bei ihm Gott im Mittelpunkt, der sein Volk aus der Hand seiner Feinde entriss. Welche Glaubensstärke muss Jesus besessen haben, da er doch an jenem Abend wusste, dass sein irdisches Leben bald am Kreuz enden wird?

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Karfreitag 2010:

Geht es Ihnen nicht auch so: wenn ich einem Menschen gegenübertrete, schaue ich zuerst in sein Gesicht. Blitzschnell läuft in mir ein Prozess ab: ich finde mein Gegenüber sympathisch, anziehend, ich will mehr von diesem Menschen erfahren, ihn besser kennen lernen, oder: das Gesicht – mir gegenüber – als Spiegelbild der Seele erscheint mir eher langweilig, mir wenig bedeutend, mich
nicht anziehend.

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Gründonnerstag 2010:

Das heute ist kein Abend wie jeder andere. Wir Christen leiten unsere Identität, unsere innere Kraft von Jesus, dem Herrn her, mit dessen Lebensschicksal wir uns in den Tagen seiner Passion ganz eng verbinden. Es geht uns dabei nicht um ein bloßes Andenken, das wir Jahr für Jahr in uns wachrufen: es geht uns um die Identifikation mit Christus, um das innere Einswerden mit seiner Person und seinem Lebensschicksal.

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5. Fastensonntag 2010:

Ein wirklich spannender Augenblick: ein Mensch steht vor seinen Richtern. Das Urteil ist allerdings schon längst gefällt: Tod durch Steinigung, denn diese Frau wurde auf frischer Tat beim Ehebruch ertappt. Trotzdem fragt man Jesus nach seiner Meinung.

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Aschermittwoch 2010:

Dass der Begriff „Sünde“ in der heutigen Welt nicht mehr relevant scheint, ist letztlich auch einer der hausgemachten Probleme der Kirche selbst. Sie überwacht bis in die Gegenwart hinein das Verhalten ihrer Gläubigen, versucht zu regeln und zu eglementieren, bis hinein in ganz private und intime Bereiche.

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2009

 

Maria Empfängnis 2009:

Das zweithöchste der Marienfeste ist theologisch nicht leicht zu umfassen. Die Begrifflichkeit „Unbefleckt Empfangene“ scheint wie aus einer anderen, fremden Welt, dem heutigen modernen Menschen kaum zugänglich. In der Tat kann man den theologischen Sachverhalt, auf den das heutige Fest abzielt, nur erkennen, wenn man ihn in ganz große und weite Zusammenhänge hineinstellt.

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Rechtfertigungslehre 2009:

Genau 10 Jahre sind es her, seitdem in der historisch bedeutsamen St. Anna-Kirche zu Augsburg die gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre vom Lutherischen Weltbund und von der Römisch-katholischen Kirche unterzeichnet wurde. Nun trafen sich am gleichen Ort hochkarätige Vertreter der Kirchen und bekräftigen jenen Meilenstein der Ökumene.

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Allerseelen 2009:

Die Toten zu ehren, ihr Andenken zu wahren, an sie zu denken, ist die Krönung jeder Kultur. Ob bei den alten Naturvölkern, ob später bei den Inkas: der Totenkult ist ein Teil der eigenen Identität.
Bei den Ägyptern ist die Erfurcht vor den Verstorbenen besonders groß. Sie zu ehren, bedeutet gleichsam sie gegenwärtig zu halten.

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Allerheiligen 2009:

Ronald Biggs gilt als der berühmteste Ganove des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 1963 überfiel er mit zwei anderen Mittätern den königlichen Postzug von Glasgow nach London und machte eine vorher nie
gekannte Millionbeute. Die Raffinesse seines Vorgehens beeindruckte damals viele. Der Überfall war bis ins kleinste Detail geplant.

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Mariä Himmelfahrt & Goldene Profess v. Sr. Eugenia 2009:

Am heutigen Tag schauen wir im Glauben auf Maria, die als Erste der Geschöpfe die volle österliche Wirklichkeit erfahren durfte. Sie weist uns hin auf die kommende Welt und lässt auch uns dieses Glück erhoffen. Liebe Schwester Eugenia, auch Ihr Leben, wie das Leben aller Ordensleute, hat deutlichen Verweischarakter. Sie haben sich Gott ganz geschenkt und anvertraut.

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Zum Abschluss des Paulusjahres 28.6.2009:

Wer war Paulus und was bleibt von ihm für die Kirche von morgen? Ohne Zweifel ist er ein hochrangiger Theologe, ein durch und durch Bekehrter und von Gott Ergriffener, ein tiefreligiöser Mensch, ein Vermittler zwischen den Kulturen, ein großes Sprachgenie, eine Kämpfernatur von unglaublicher Zähigkeit

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Festpredigt im Primiz-Hochamt 31.5.2009: 

Vielleicht ist das, was damals in Jerusalem an Pfingsten geschah, durchaus mit unserer Festtagsfreude hier und heute in St. Vitus vergleichbar. Ich schaue in Ihre Gesichter und sehe nur Strahlen, Entspanntheit und leuchtende Augen. „Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt,“ 1) heißt es in der Apostelgeschichte.
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Ansprache des Primizianten, Pater Sebastian Haas-Sigel (Vorabend 30.5.2009):

Verehrter Pater Sebastian, lieber Jörg, als Dein Heimatpfarrer heiße ich Dich in unserer St. Vituskirche herzlich willkommen. Du wurdest getauft in der altehrwürdigen Abtei St. Matthias zu Trier. Ich bin mir sicher, dass dieser große Apostel, dessen Leib dort bestattet ist, über Deinem Leben wacht

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2008

 

Predigt zum Jahreswechsel 2008 - 2009:

Der große alemannische Mesnersohn Martin Heidegger, der später zu einer kantigen und hochberühmten Philosophenpersönlichkeit wurde, hat in seinem Hauptwerk „Sein und Zeit“ eine schier unlösbare Problematik in den Fokus des Interesses gebracht: Was ist das, – die Zeit? Ist sie eine willkürliche Einteilung der Menschen?
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Jahresrückblick 2008 der PGR-Vorsitzenden: 

Wie seit vielen Jahren üblich, wollen wir auch heute einen kurzen Rückblick halten auf die Ereignisse unseres Gemeindelebens. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die gute und wichtige Arbeit in unseren Gruppen, Vereinen und Gemeinschaften durch die jeweiligen Leitungsteams sehr aktiv und verantwortlich gestaltet wird. Das immer wieder zu betonen, ist mir ein besonderes Anliegen.
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Predigt zum Weihnachtshochamt 2008: 

Die bekannte Theologin und Autorin Andrea Schwarz hat zum Weihnachtsfest des vergangenen Jahres ein Buch vorgelegt mit einem Titel, der aufhorchen lässt: „Eigentlich ist Weihnachten ganz anders“.Eine gewisse Unruhe befällt uns – Unbehagen macht sich breit, denn die Gefühle und Stimmungen, die wir mit Bethlehem
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Predigt zur Christmette 2008:

Am Nachmittag des 1. Adventssonntages besuchte eine junge Familie unsere Kirche. Sie kam wohl gerade vom hiesigen Weihnachtsmarkt und alle drei schritten erwartungsvoll und mit großen, leuchtenden Augen durch das Hauptportal. Sehr schnell schlug die Freude in Enttäuschung um. „Wo ist denn hier der Christbaum?“
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Predigt zum Rochusfest 2008:

Wie kann Heiligenverehrung in einem modernen, aufgeklärten Zeitalter aussehen? Um diese Frage für uns befriedigend zu beantworten, sollten wir zunächst einen Blick in die Geschichte des Glaubens werfen. Am Anfang einer intensiven Beziehungsgeschichte zwischen einem Heiligen und einem konkreten Ort stehen manchmal die Reliquien.
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Predigt zu Fronleichnam 2008:

Zu unserer Fronleichnamsfeier, die wir gerne und aus Überzeugung mit unseren beiden Pfarreien St. Vitus und St. Lambertus gemeinsam feiern, begrüße ich Sie alle recht herzlich. Erfahrungsgemäß sind am heutigen Tag auch viele Gäste unter uns, die sich von der glücklichen Verbindung von Natur und religiöser Kultur angezogen fühlen.
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Predigt im Gottesdienst zur Verabschiedung von Torsten Wirth: 

Das Unbegreifliche und Unfassbare, vor dem wir heute stehen, macht uns ganz klein und fast stumm. Wir fragen: wie hält eine Familie das aus, wenn sie von einer auf die andere Sekunde mit der Todesnachricht ihres Sohnes überrascht wird? Torsten hat in seinem kurzen Leben seiner Familie nur Freude bereitet.
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2007


Predigt zum Jahreswechsel 07/08:

Heute Abend möchte ich Sie an ein ganz schlichtes Weihnachtslied unserer Kinder erinnern. Es lautet: Tragt in die Welt nun ein Licht. Sagt allen, fürchtet euch nicht. Nein, - schalten Sie jetzt nicht ab. Die Einfachheit ist manchmal so tief wie ein Brunnen, auf dessen Grund man eine kostbare Münze zu entdecken glaubt.
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Predigt - die heiligen Engel:

In fast allen Religionen begegnen sie uns: außerirdische, menschenähnliche Geistwesen, die aus ihrer geheimnishaften Verborgenheit heraustreten können und in den Raum –zeitlichen Aktionsrahmen der Menschen eingreifen.
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Festpredigt zum 40jährigen Jubiläum, der Dienerinnen der Barmherzigen Liebe, in der St. Rochus Klinik:

Es muss als ein Glücksfall gewertet werden, als vor über 40 Jahren Herr Prälat Staufer, der ja in Rom studiert hatte, bei Madre Speranza in Collevalenza vorsprach und um Ordensfrauen zur Mitarbeit in der Mingolsheimer St. Rochus Klinik bat.
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Veröffentlichung in der Rhein-Neckar-Zeitung am 27.4.2007Buchbesprechung "Jesus von Nazareth - Joseph Ratzinger":

Jesusbücher gibt es wie Sand am Meer. Sie unterscheiden sich jedoch ganz wesentlich in Sprache, Methodik, wissenschaftlicher Kompetenz und Intension. Aus den Evangelienharmonien des 19. Jahrhunderts kristallisiert sich mit A.Schweitzer bis A. von Harnack mehr und mehr die Frage nach dem historischen Jesus.

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