Predigt zum 15. Sonntag im Jahreskreis B – 2018

Wenn man die Ursprünge des seelsorgerlichen Handelns mit heute vergleicht, fallen einem die Unterschiede sogleich ins Auge: zu zweit werden sie ausgesandt. Nicht als Einzelkämpfer. Einer gibt dem anderen Schutz und Halt. Geistliche Erfahrungen, Erfolge, Niederlagen können auf diese Weise geteilt und damit verarbeitet werden. Das Grundprinzip des Glaubens tritt dabei zu Tage, wie es ja auch bei den Emmausjüngern zum Vorschein kommt1). Man kann nicht allein glauben. Glaube will geteilt sein. Glaube braucht Bestärkung, wie auch Korrektur. Das geht nur im Austausch. Verantwortungsbewusste Seelsorger heute müssen keine Einzelkämpfer sein. Wir Priester sind eingebunden in ein Team von Mitarbeitern. Wenn es gut funktioniert, was bei uns hier der Fall ist, kann uns gegenseitiges Verständnis, Ermutigung, Aufrichtung nach Niederschlägen, aber auch Kurskorrektur weiter bringen. Davon profitieren die Gemeinden. Es geht hier also um geistliche Prozesse, die für ein Wachsen und Reifen förderlich sind...

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